Das in Deutschland als Slipper geläufige Schuhmodell firmiert in den USA als Loafer – und so lautet auch der Fachterminus. Der Slipper ist ein leichter und biegsamer Schlupfhalbschuh mit Absatz, der sich gut für wärmere und trockene Tage eignet. Klassische Loafer sind gefertigt wie Mokassins und gelten schuhhistorisch als deren Weiterentwicklung, nämlich als „durchgenähte Schuhe“: die Naht im Vorderschuh ist auf der Innensohle sichtbar; der Schaft verläuft unter dem Fuß und wird auf seiner Oberseite mit dem Blatteinsatz geschlossen. Da Mokassins aber keinen Absatz und keine Laufsohle vorweisen, zählen diese streng genommen nicht als Loafer (werden allerdings im Handel oft als solche angeboten) … Der bekannteste Slipper-Träger aller Zeiten ist sicher Michael Jackson, der Fan der legendären US-amerikanischen Loafer-Marke Sebago war und mit deren Modellen auch häufig Konzerte bestritt. Das zeigt, dass Slipper nicht nur Stil haben, sondern auch Komfort besitzen müssen, andernfalls hätten sie sich nicht für den Moonwalk und Tanzeinlagen geeignet. Und in der Tat: Slipper sind total bequem, weshalb sie als Freizeitschuhe weit verbreitet sind. Im Alltag gern gesehen, aber im Büro nicht unbedingt gelitten. In vielen Branchen sollten Slipper nicht zum Business-Outfit getragen werden, da sie eine zu legere Ausstrahlung besitzen, obwohl es durchaus auch viele Loafer gibt, die ein ziemlich klassisches Design besitzen.



