Kinder hassen sie, Erwachsene haben damit jedoch keine Probleme: Schnürschuhe, im Fachjargon schlicht Schnürer genannt. Schnürer zeichnen sich dadurch aus, dass sie – nomen est omen – mit Schnürsenkeln, oder in Einzelfällen auch mit Lederriemen, geschlossen werden. Der Verschluss mit Schnürsenkeln hat sich bewährt, denn er besitzt einen großen Vorteil: der Schnürer lässt sich unabhängig vom Schaft ganz bequem in der Weite variieren. Das ist sehr komfortabel, denn dadurch eignen sich Schnürschuhe für alle möglichen Fußformen, jeder kann sie nach eigenem Gusto streng oder leger binden, je nachdem, wie fest der Halt ausfallen soll. Gerade bei Lederschuhen ist dieses Verschlussprinzip praktisch, da sich diese bei längerem Tragen oder unter Hitze- und Feuchtigkeitseinfluss dehnen, so dass der Schuh gegebenenfalls nachgeschnürt werden kann. Neben Leder kommen für Schnürer natürlich auch andere Materialien in Frage, denn Schnürer sind sozusagen eine Grundform des männlichen Schuhwerks. Aber ein zeitloser Klassiker ist gewiss der Leder-Schnürer, denn Herrenschuhe zum Schnüren aus Nappa-, Nubuk-, Velours- oder Glattleder kommen nie aus der Mode und gehören zur Standardausrüstung eines jeden stilsicheren Mannes, der sich aus Bequemlichkeits- oder juvenilen Lifestylegründen nicht allein mit Sneakers zufrieden gibt. Eingetragene Schnürer sind durchaus genauso komfortabel zu tragen wie Sportschuhe, verströmen jedoch wesentlich mehr Eleganz und runden jedes Business-Outfit optimal ab.
































