Damenschuhe, die einen Absatz von etwa 7 bis 10 cm Höhe haben, werden als High Heels bezeichnet. Charakteristisch für Highheels ist allein die Absatzhöhe, die nach Block-, Pfennig- oder Bananen-Absatz unterschieden wird; andere Merkmale wie die Schafthöhe, der Schaftschnitt und das verwendete Material spielen für die Begriffsgebung keine Rolle. Entsprechend können High Heels sehr unterschiedlich ausfallen und bspw. einen Pumps-Schnitt haben oder an eine Sandalette erinnern. Gemein ist jedoch allen High-Heel-Modellen eine erotisierende Wirkung, die sich beim Tragen der Schuhe betörend entfaltet – vorausgesetzt, eine Dame versteht es, mit High-Heels zu schreiten, andernfalls wirkt der Gang ziemlich plump. Woher rührt diese besondere „Geltungskraft“? Der erhöhte Absatz führt zu einer veränderten Gewichtsverteilung, die eine Schwerpunktverlagerung nach sich zieht. Daraus ergibt sich eine abweichende Körperhaltung, welche die spezifischen Geschlechtsattribute Brust und Gesäß ganz besonders betont, sowie ein leicht wiegender Gang mit ins Auge stechenden Hüftbewegungen. Mit High Heels kommen Frauen also nicht nur groß raus, sondern fallen auch ziemlich auf, was mit Sicherheit der Grund ist, warum dieses Schuhmodell seit Langem zur Grundausstattung des weiblichen Schuhschranks gehört. Doch Vorsicht: zu intensives Tragen von Highheels ist nicht unproblematisch und belastet das Fußskelett, die Muskeln und die Durchblutung. Deshalb immer mal wieder mit absatzlosen Schuhen wechseln.









