
Die Marke mit der Raubkatze kann auf eine lange und sehr wechselvolle Geschichte zurückblicken, die eng mit Adidas verbunden ist. Denn im Jahr 1924 gründeten die Geschwister Adolf und Rudolf Dassler in Herzogenaurach die Gebrüder Dassler Schuhfabrik. Mit ihren Schuhen gewinnt Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 vier Goldmedaillen! Ab 1947 geht man jedoch getrennte Wege: Adolf gründet 1948 Adidas, Rudolf hingegen Puma. Beide bleiben mit ihren Firmen in ihrem Heimatort. Von da an engagiert sich Puma (parallel zu Adidas) stark im Fußball und in der Leichtathletik. 1958 führt Puma sein Markenzeichen ein, den charakteristischen Formstreifen. Bei der Fußball-WM 1962 in Chile wird Pele mit Puma-Schuhen Weltmeister und zum besten Spieler des Turniers gewählt. Gleiches wiederholt sich 8 Jahre später in Mexiko. Hier trägt Pele den legendären Puma King. Und auch im Tennis setzt sich die Marke durch. Mit Boris Becker hat Puma 1985 sogar einen Wimbledon-Sieger. Doch nach den erfolgreichen Jahrzehnten ging es in den späten 80ern bergab, der Ruhm verblasste, die Schuhe verloren im Freizeitbereich allen Pep. In anderen Worten: Puma zu tragen galt als ziemlich uncool. Es erfolgten im Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen und ein Relaunch der Marke. 1998 kooperierte Puma mit Jil Sander und verband so Mode mit Sport. Damit wurde ein Trend gesetzt, der sich bis heute immer weiter ausgewachsen hat und Puma als super stylishe Lifestyle-Marke etablierte, die Trends setzt und am Puls der Zeit ist und mit weltbekannten Designern wie Sergio Rossi, Philippe Starck oder Neil Barett Kollektionen entwickelt.